Das Bündnis Sahra Wagenknecht gründet Kreisverband Friesland-Wittmund-Wilhelmshaven
,Am 22. Januar gründete das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) in der „Alten Feuerwehr“ in Zetel den Kreisverband für Friesland, Wittmund und Wilhelmshaven. Die Gründung erfolgte unter der Leitung der Landesvorsitzenden Dr. Holger Onken und Dr. Thorsten Renken. „Unsere Region braucht eine starke Stimme für Vernunft, soziale Sicherheit und eine gerechte Politik im Interesse der Bürgerinnen und Bürger“, erklärten die Mitglieder des neuen Kreisverbands.
Der Kreisverband setzt politische Schwerpunkte auf soziale Gerechtigkeit und eine verlässliche öffentliche Daseinsvorsorge. Besonders wichtig sind dabei die Stärkung des kommunalen Wohnungsbaus und die Schaffung bezahlbaren Wohnraums, die Sicherung der Gesundheitsversorgung – einschließlich des Erhalts des Vareler Krankenhauses bzw. der Einrichtung eines vollwertigen Gesundheitszentrums mit Notaufnahme vor Ort –, der Ausbau pädagogischer Einrichtungen und kommunaler Hilfsangebote, die Modernisierung der Hallenbäder sowie die Verbesserung der regionalen Mobilität durch mehr Bus- und Bahnverbindungen.
Um diese Ziele zu erreichen, fordert der Kreisverband eine Umschichtung vorhandener finanzieller Mittel zugunsten der Kommunen.
Mit der Gründung sind die organisatorischen Voraussetzungen für einen Antritt bei den Kommunalwahlen im September dieses Jahres geschaffen. Der neue Kreisverband schätzt die Region offen für neue politische Angebote ein – viele Menschen fühlen sich nicht gehört. Entscheidend ist, vor Ort zuhören und gemeinsame Lösungen finden, ohne weitere Spaltung der Gesellschaft.
In den Sprecherrat wurden gewählt (Foto von links nach rechts): Tammo Kruse (Wittmund), Gerhard Kratz (Friesland), Mohanad El-Khodr (Schatzmeister, Wittmund), Hannes Becker (Wittmund), Malick Oukpedjo (Wilhelmshaven), nicht im Bild: Marlies Schollenberger (Friesland)
Als Rechnungsprüfer wurden Marita Menzel-Kollenberg und Dr. Wolfgang Kollenberg (Wittmund) bestimmt.